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Heimaufsicht

 

Die Heimaufsicht beim Kreis Gütersloh ist Teil der Abteilung Soziales. Sie ist Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Wohn- und Teilhabegesetz in NRW (WTG), das für alle Wohn- und Betreuungsangebote gilt.

Nach dem WTG ist es Aufgabe der Heimaufsicht dafür zu sorgen, dass die Interessen und Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer dieser Angebote beachtet und geschützt werden. Darüber hinaus soll die Heimaufsicht die angemessene Qualität der Betreuung und Pflege in der Einrichtung sicherstellen.

Im Einzelnen ist die Heimaufsicht für die Kontrolle folgender Bereiche zuständig:

  • die pflegerische, gesundheitliche und soziale Betreuung der Nutzerinnen und Nutzer,
  • die Beachtung der Rechte der Nutzerinnen und Nutzer,
  • die angemessene Qualität des Wohnens,
  • die Tagesablauf- und Arbeitsablaufgestaltung,
  • die qualitative und quantitative Personalbesetzung,
  • die Verpflegung der Nutzerinnen und Nutzer,
  • die innere Struktur der Einrichtung,
  • die Mitwirkung der Nutzerinnen und Nutzer.

Die Heimaufsicht ist Beratungs-, Qualitätssicherungs- und Ordnungsbehörde.

 


 

Beratungsbehörde

Eine Aufgabe der Heimaufsicht ist die Information und Beratung über die Rechte und Pflichten nach dem Wohn- und Teilhabegesetz (WTG).

Wer kann sich an die Heimaufsicht wenden?

  • Nutzerinnen und Nutzer, Angehörige, rechtsgeschäftliche Vertreter und Betreuer,
  • Beschäftige in Angeboten nach dem WTG und ihre Vertretungen,
  • Mitglieder des Beirats, des Vertretungsgremiums und Vertrauenspersonen, 
  • Personen mit berechtigtem Interesse an Angeboten nach dem WTG und
  • Personen und Träger, die Angebote nach dem WTG errichten oder betreiben wollen.
        

Qualitätssicherungs- und Ordnungsbehörde

Eine weitere Aufgabe der Heimaufsicht ist die Überprüfung der Angebote nach dem Wohn- und Teilhabegesetz (WTG). Hierbei nimmt die Heimaufsicht zunächst  qualitätssichernde Aufgaben wahr und kann - sofern erforderlich - ordnungsbehördlich tätig werden. Sie achtet darauf, dass die Einrichtungen ihre Aufgaben und Verpflichtungen gegenüber den Nutzerinnen und Nutzern wahrnehmen. Hierzu nimmt sie unangemeldete Prüfungen in den Angeboten vor. Im Rahmen dieser Prüfungen ist die Heimaufsicht berechtigt, die Dokumentationen jedes Nutzers einzusehen und mit Zustimmung der Nutzer bzw. deren Vertreter auch den Pflegezustand in Augenschein zu nehmen. Diese Inaugenscheinnahmen werden durch pflegerisches Fachpersonal vorgenommen.

Geprüft wird durch die Heimaufsicht auch, ob der Leiter der Einrichtung und die für die Pflege Verantwortlichen über die notwendigen Qualifikationen verfügen sowie das erforderliche Fachpersonal vorgehalten wird. Die Heimaufsicht wird ordnungsbehördlich tätig, wenn sie Abweichungen hinsichtlich der baulichen Anforderungen des WTG feststellt. Sie kontrolliert ebenfalls, ob den Nutzerinnen und Nutzern die gesetzlich vorgeschriebene Möglichkeit zur Mitbestimmung und Mitwirkung gegeben wird.

Hat die Heimaufsicht im Rahmen ihrer Prüfungen Mängel festgestellt, soll sie zunächst über die Möglichkeiten zur Abstellung der Mängel beraten. Dies gilt selbstverständlich nicht, wenn sofortige Maßnahmen erforderlich sind, um bereits eingetretene Beeinträchtigungen zu beseitigen oder drohende Gefahren für die Nutzerinnen und Nutzer abzuwenden.

Führt die Beratung nicht zum gewünschten Erfolg, so wird die Heimaufsicht ordnungsrechtlich tätig und erlässt Anordnungen zur Mängelbeseitigung. Diese sind durch den Leistungsanbieter umzusetzen.

Die Umsetzung der angeordneten Maßnahmen wird heimaufsichtlich begleitet. In schwerwiegenden Fällen stehen der Heimaufsicht weitergehende Möglichkeiten wie z. B. Aufnahmeverbot und Untersagung zur Verfügung. Von diesen Mitteln wird aber nur in Situationen Gebrauch gemacht, die für die Nutzerinnen und Nutzer eine deutliche Gefährdung darstellen.

Rahmenprüfkataloge

Zur Sicherstellung einer möglichst einheitlichen Durchführung der Prüfungen hat das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen nach Beratung in der Arbeitsgemeinschaft nach § 17 WTG Rahmenprüfkataloge erlassen, die nachfolgend als Download zur Verfügung stehen:

 Ergebnisberichte

Die Ergebnisse der durchgeführten Regelprüfungen werden in einem Ergebnisbericht zusammengefasst und veröffentlicht. Hier finden Sie die Ergebnisberichte:


Kontakt

Für die Beratungs- und Informationsleistungen der Heimaufsicht des Kreises Gütersloh stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Ansprechpartner/innen:
     

für die Kommunen Borgholzhausen, Halle (Westf.), Steinhagen,  Versmold, Werther (Westf.), Gütersloh (einzelne Einrichtungen):

-  Katharina Schwichtenhövel, Tel.: 05241/85-2317, Fax: 05241/853-2317, 

 

für die Kommunen Rheda-Wiedenbrück, Schloß Holte-Stukenbrock, Gütersloh (für Eingliederungshilfeeinrichtung):

- Caspari, Pia-Carola Tel. 05241/85-2347, Fax 05241/853-2347, Email: Pia-Carola.Caspari@gt-net.de

 

 für die Kommunen Langenberg, Rietberg, Verl, Gütersloh (einzelne Einrichtungen):

- Schmidt, Monika, Tel.: 05241/85 -2390, Fax: 05241/853 -2390, Email: monika.schmidt@gt-net.de

 

 für die Kommunen Harsewinkel, Herzebrock-Clarholz, Gütersloh (einzelne Einrichtungen):

- Susat, Gabriele, Tel. 05241/85-2313, Fax 05241/853-2313, Email: gabriele.susat@gt-net.de

 

  • Fax der Abteilung Soziales: 05241/85-2343

 

  • Postanschrift: Kreis Gütersloh, Abteilung Soziales, Heimaufsicht, 33324 Gütersloh

 

  • Sie finden die Heimaufsicht im Kreishaus in Rheda-Wiedenbrück, Wasserstraße 14.

Durch die Aufgabenstellung der Heimaufsicht sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oftmals im Außendienst tätig. Aus diesem Grund wird empfohlen, vor einem Besuch telefonisch einen Termin abzustimmen.