Treffpunkt Pflege - Hausgemeinschaft Maria - Langenberg

Hausgemeinschaften/Wohngruppen
Ausstattung der Einrichtung
 
Die Hausgemeinschaft an der Heßeler Straße 22 in 33449 Langenberg bietet Wohnraum für 13 Mieterinnen oder Mieter.
Ein Personenaufzug ermöglicht es den Bewohnern sich selbst bei Immobilität problemlos zwischen den Ebenen bewegen zu können. Es gibt keine Stolperfallen wie Türschwellen oder Teppichkanten. Die Türen sind breit genug, um mit einem Rollstuhl hindurch fahren zu können und die Balkonbrüstung entspricht den Sicherheitsnormen. Außerdem wurde eine Klingelanlage in den Zimmern, den WC- Räumen und im Wohn- und Essbereich eingerichtet, durch die man automatisch das Pflegepersonal informiert.
 
 
 
 

Zimmer und Bad

 
Jeder Mieter hat ein eigenes Zimmer. Die eigenen Möbel, wie zum Beispiel ein Bett – unter Umständen ein Pflegebett -, ein Kleiderschrank und eine Sitzgelegenheit finden im Zimmer Platz. Deshalb ist ein Zimmer mindestens 22,45 m² groß. Die Mieter können die Zimmer mit ihren Lieblingsmöbeln und Bildern aus der früheren Wohnung einrichten, damit sie vertraute Gegenstände vorfinden und sich wohl fühlen. Die als Einzelzimmer konzipierten Räume ermöglichen den Mietern, sich zurückziehen zu können.
Alle Zimmer verfügen über eigene Anschlüsse für Telefon, Internet und TV sowie im Zimmer- und Badbereich über einen Schwesternnotruf. Zu jedem Zimmer gehört ein Bad mit WC. Die Badezimmer sind so normal wie möglich ausgestattet und ermöglichen gleichzeitig die Versorgung schwer pflegebedürftiger Menschen. Zur Ausstattung der Bäder gehören deshalb eine bodengleiche Dusche, ein erhöhter Toilettensitz, Haltegriffe sowie ein schwenkbarer Spiegel. Der Wendekreis im Bad beträgt mindestens 1.20 m, damit auch Rollstuhlfahrer das Bad benutzen können. Der Boden im Badezimmer ist rutschfest. Für die Gäste der Mieter ist ein behindertengerechtes WC vorhanden. Das Personal hat neben einem Pflegestützpunkt (Bereitschaftszimmer und Büro) ein separates WC inklusive Waschmöglichkeit und Händedesinfektionsspender. Für die Händehygiene in der Küche ist ein separates Waschbecken vorhanden. Auf der zweiten Ebene des Hauses befindet sich ein Pflegebad mit Badewanne, wobei die Räumlichkeit auch Platz für den persönlichen Friseur oder die Fußpflege bietet. Ein separater Raum mit einer Fäkalienspüle (Steckbeckenspüle) grenzt an.
 

 

 
 

Küche und Wohnzimmer

 

 
Die große gemütliche Wohnküche ist das Herzstück der Wohngemeinschaft an der Heßeler Straße. Hier spielt sich das Alltagsleben ab. Sie hat zwei Kochstellen mit Umluftmöglichkeit und Einschaltschutz, Schränke für die Bevorratung, Kühl- und Gefrierfächer, Spülmaschine, usw. Rollstuhlfahrer können durch die Höhe der Arbeitsplatte jederzeit im Küchenbereich mithelfen. Neben der Küche befinden sich unterfahrbare Tische mit optisch wahrnehmender Umrandung  und Stühle, die zusammen 24 Sitzplätze bieten. Die Küche bietet genügend Platz für viele Helfer, damit die hauswirtschaftliche Versorgung einer so großen Gruppe von Menschen gewährleistet ist. Das sich an den Küchenbereich angrenzende Wohnzimmer kann als ruhigere Alternative zur Küche genutzt werden. Es ist hell und freundlich und kann nach dem Geschmack der Mieter eingerichtet werden. Es bietet zusätzlich Rückzugsmöglichkeiten. Neben Polstermöbeln bietet das Wohnzimmer auf jeder Ebene die Möglichkeit zum Fernsehen. Möbel aus den Beständen einzelner Mieter können ebenfalls eingebracht werden. Die Wohnzimmer im Erd- und Obergeschoss sind durch eine interne Treppe miteinander verbunden. Auf den Fluren sind Geländer installiert, um sich gegebenenfalls zu stützen und festhalten zu können.
 
 
 
 

 

Grundgedanken

Das Haus soll in ganz wichtiger Weise ein Ort sein, an dem gewohnt wird. Allen Mitarbeiter(innen) ist bewusst, dass dies nur in gemeinsam wahrgenommener Verantwortung umgesetzt und gelebt werden kann. Die Mieter (Bewohner) und ihre Angehörigen bzw. Betreuer sollen motiviert und ermuntert werden, sich an der Gestaltung des Alltags zu beteiligen und individuell und kompetent zu entscheiden. Nicht irgendwelche „übergeordnete“ Interessen und Erfordernisse eines Betriebes, nicht durchrationalisierte Arbeitsabläufe oder abstrakte Gestaltungsideen bestimmen den Alltag, sondern eine möglichst selbstbestimmte Lebensführung, von geeignetem Personal biografie- und bedürfnisorientiert dort unterstützt, wo diese durch Pflegebedürftigkeit eingeschränkt ist. Die Gleichwertigkeit zwischen privatem und öffentlichem Bereich kennzeichnet die Hausgemeinschaft an der Heßeler Straße. Ständig immobilen Mitbewohner/innen wird deshalb das Angebot ermöglicht, regelmäßig aus den Zimmern geholt zu werden und am Leben der Hausgemeinschaft teilnehmen zu können. Eine wichtige Rolle in Gemeinschaft spielen Bezugspersonen, „Präsenzmitarbeiter/innen“ genannt, die mit den Bewohner/innen den Tag verbringen und erste Ansprechpartner/innen für alle Dinge des täglichen Lebens sind. Zu bestimmten Zeiten, wie zur morgendlichen Pflege, werden sie von weiteren Mitarbeiter/innen unterstützt. Bei diesem Ansatz ist es wichtig, für die Bewohner/innen eine Atmosphäre zu schaffen, die weniger vom Charakter einer Institution geprägt ist, als von einem Tagesablauf und einer Umgebung, die dem Menschen von zuhause her vertraut ist. Die Präsenzmitarbeiter, unterstützt von Auszubildenden, einem Zivildienstleistenden und Angehörigen, gestaltet zusammen mit den Mitgliedern der Hausgemeinschaft Elemente der Tagesstruktur; dabei stehen Tätigkeiten des täglichen Lebens im Vordergrund, wie z.B. Vorbereitung der Mahlzeiten oder kleinere hauswirtschaftliche Verrichtungen, die zusammen mit geselligen Angeboten wie Singen und Vorlesen in Kombination mit einem gemütlich eingerichteten Wohnbereich mehr Lebensqualität vermitteln.

Der Leistungsanbieter hat mit dem Kreis Gütersloh keine Vereinbarung über pauschale Vergütung getroffen. Die Entgelte werden daher individuell in Abhängigkeit vom Pflegeaufwand zwischen dem Leistungsanbieter und dem Bewohner vereinbart und unterliegen dabei auch nicht der Überprüfung durch den Kreis Gütersloh.

Die monatlichen Kosten in der Wohngruppe setzen sich in der Regel aus der Miete, den Kosten für die Lebenshaltung sowie individuellen Kosten für die Pflege und Betreuung zusammen.

Größe der Wohneinheiten:
(Individualbereich + anteilige Gemeinschaftsfläche)
24 qm bis 46 qm
Kaltmiete je qm: 9,00 €
Kaltmiete + Nebenkosten monatlich:
(abhängig von angemieteter Fläche)
406,00 € bis 614,00 €
Lebenshaltungskosten:
("Haushaltskasse")
225,00 €
Zusätzlich zur Miete und den Kosten für die Lebenshaltung fällt das individuell vereinbarte Entgelt für Pflege- und Betreuungsleistungen an.

Preise gültig bis unbefristet

Pflegerisches Angebot
  • Behandlungspflege nach ärztl. Verordnung (z.B. Medikamentengabe, Verbandwechsel)
  • Gerontopsychiatrische Pflege (z.B. bei Demenz, Depression)
  • Grundpflegerische Betreuung (z. B. Hilfe bei der Körperpflege, An-/Ausziehen)
  • Rund-um-die-Uhr-Betreuung
  • Sterbebegleitung
Räumliche Ausstattung
  • Ausstattung des Zimmers mit eigenen Möbeln
  • Balkon/Terrasse
  • Eigenes Bad
  • Einzelzimmer
  • Fahrstuhl/Treppenlifter
  • Gemeinsame Küche
  • Internetanschluss
  • Notruf im Zimmer
  • Raum für Feste und Feiern
  • Telefonanschluss
  • TV-Anschluss
  • Wellnessbad
  • Wohn- und Esszimmer
  • Wohnungsschlüssel
Hauswirtschaftliches Angebot
  • Besondere Kostformen bei Bedarf
  • Frühstück, Mittagessen, Nachmittagskaffee, Abendbrot und kleine Mahlzeiten für zwischendurch
  • Gemeinsames Vorbereiten der Mahlzeiten
  • Getränkeauswahl/Auswahl an kalten und warmen Getränken
  • Reinigungsdienste
  • Tägliches Kochen des Mittagessens mit den Bewohnern
  • Wäschepflege
Angebote zur Alltagsgestaltung
  • Betätigung in Haus und Garten
  • Einzelbetreuung
  • Feste und Feiern
  • Gedächtnis-, Konzentrations- und Orientierungstraining
  • Gruppenangebote
Ergänzende Dienstleistungen
  • Angehörigenberatung
  • Friseurbesuche
  • Fußpflege/Maniküre
  • Kooperation mit der gerontopsychiatrischen Ambulanz und niedergelassenen Fachärzten für Psychiatrie und Neurologie
  • Zusammenarbeit mit Hospiz

Freie Plätze